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Bennet Long | 3 Minuten Lesezeit

10 Sony Kamera Tipps & Tricks – für bessere Fotos ohne Stress

Sony Kameras sind leistungsstark, vielseitig und bieten unglaublich viele Einstellungsmöglichkeiten. Genau das kann am Anfang aber auch überfordern.
Mit ein paar einfachen Anpassungen lässt sich jedoch schnell mehr aus der Kamera herausholen – ganz ohne komplizierte Technik.

In diesem Beitrag teile ich 10 praktische Sony Kamera Tipps, mit denen Fotos sofort besser aussehen – egal ob Einsteiger oder Hobbyfotograf.

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1. Fotografiere im RAW-Format

JPEGs sind praktisch, keine Frage. Trotzdem nutze ich wann immer möglich das RAW-Format, weil es deutlich mehr Spielraum bei der Bildbearbeitung bietet.

Gerade bei Sony Kameras lassen sich aus RAW-Dateien viele Details in Lichtern und Schatten zurückholen.

Meine Empfehlung: RAW oder RAW + JPEG

2. Nutze den Augen-Autofokus

Der Augen-Autofokus gehört zu den größten Stärken von Sony.
Ich empfehle, ihn dauerhaft zu aktivieren – vor allem bei Porträts.

So bleiben die Augen selbst bei Bewegung zuverlässig scharf, egal ob Mensch oder Tier.

3. Stelle den Autofokus-Modus richtig ein

Viele unscharfe Fotos entstehen nicht durch falsche Technik, sondern durch einen ungeeigneten Autofokus-Modus.

  • AF-S → für ruhige Motive

  • AF-C → für bewegte Motive

  • Tracking → ideal für Alltag und Street

Ein kleiner Wechsel kann hier einen riesigen Unterschied machen.

4. Verwende den elektronischen Sucher

Auch wenn das Display praktisch ist, nutze ich häufig den elektronischen Sucher.

Er zeigt Belichtung, Farben und Weißabgleich bereits vor dem Auslösen – das spart Zeit und verhindert böse Überraschungen.

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5. Belichtungskorrektur bewusst einsetzen

Sony Kameras neigen manchmal dazu, Bilder etwas dunkler zu belichten.

Mit der Belichtungskorrektur (+/–) lässt sich das schnell ausgleichen:

  • +0,3 bis +0,7 sorgt oft für einen natürlicheren Look

  • besonders bei Porträts und Tageslicht

6. Individualisiere die Custom-Tasten

Viele wichtige Funktionen müssen nicht ständig im Menü gesucht werden.

Ich lege mir häufig genutzte Einstellungen direkt auf die Custom-Tasten, zum Beispiel:

  • ISO

  • Fokusmodus

  • Augen-AF

  • Weißabgleich

Das macht das Fotografieren deutlich entspannter.

7. Aktiviere Fokus-Peaking

Beim manuellen Fokussieren ist Fokus-Peaking extrem hilfreich.

Scharfe Bereiche werden farbig markiert – ideal für:

  • Videos

  • Porträts

  • manuelle Objektive

Ein Feature, das viele unterschätzen, aber enorm hilfreich ist.

8. Nutze den lautlosen Auslöser bewusst

Der elektronische Verschluss eignet sich perfekt für:

  • Events

  • Streetfotografie

  • ruhige Umgebungen

Wichtig zu wissen: Bei schnellen Bewegungen kann Rolling Shutter auftreten.
Für Action nutze ich deshalb lieber den mechanischen Verschluss.

9. Halte den ISO-Wert im Blick

Sony Sensoren sind zwar sehr stark bei wenig Licht, trotzdem gilt:

  • ISO möglichst niedrig halten

  • lieber die Blende öffnen oder Licht suchen

Saubere Bilder wirken einfach immer hochwertiger.

10. Aktualisiere regelmäßig die Firmware

Sony bringt regelmäßig Firmware-Updates heraus, die echte Verbesserungen bringen können:

  • besserer Autofokus

  • neue Funktionen

  • stabilere Leistung

Ein kurzer Blick auf die Sony-Website lohnt sich daher immer wieder.

Fazit

Sony Kameras bieten enorm viel Potenzial – oft steckt die Bildqualität schon in kleinen Einstellungen.
Mit diesen 10 Tipps lassen sich Fotos gezielt verbessern, ohne sich stundenlang durch Menüs zu kämpfen.

Wer seine Kamera besser versteht, fotografiert entspannter – und genau darum geht es.

Tipp

In kommenden Beiträgen zeige ich konkrete Sony-Einstellungen für verschiedene Situationen wie Portraits, Sportfotografie oder Videos.

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